Im Osten der Stadt Zürich, oben am Hang, steht dieses Haus, das wie ein Monolith wirkt – ein Exot inmitten der sonst eher gewöhnlichen Nachbarbebauung. Seine grau changierende Oberfläche, in die großformatige Fensteröffnungen gestanzt sind, lässt zunächst rätseln, um welches Material es sich handelt. Auf den ersten Blick mutet die samten wirkende Fassade wie Sichtbeton an, glatt poliert, leicht schimmernd. Erst bei näherer Betrachtung wird klar, dass die Lichtreflexe nur auf Metall so spielen können. Feuerverzinkte Stahlplatten ohne Schrauben auf die Unterkonstruktion geklebt schaffen dieses Bild. Aus ihrer Fläche treten rahmenlose, festverglaste Fensterelemente mit Lüftungsflügeln aus unbehandeltem Lärchenholz etwas heraus und bilden einen sanften Kontrast zwischen warmem und kaltem Material.
