Am Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen, zwischen Werkshallen und Verwaltung, Ausfallstraße und S-Bahnstation, setzt das neue Markenmuseum einen architektonischen Akzent inmitten der heterogenen, industriell geprägten Umgebung. Ein polygonal geformter, mit weiß beschichteten Aluminiumrauten verkleideter Baukörper, der die Ausstellung beherbergt, ist mit Abstand über einen flachen Sockel gesetzt, der Foyer und Restaurant sowie die offen einsehbare Museumswerkstatt aufnimmt. Großzügig überdacht von der weit auskragenden Ausstellung verjüngt sich der leicht abschüssige Vorplatz zum niedrigen Eingang. Die mit hochpolierten Edelstahlblechelementen verkleidete Untersicht nimmt dem oberen Baukörper die Schwere und erzeugt vielfältige Spiegelungen von Vorplatz, Sockel und Treppenschacht. Beim Blick aus dem Foyer nach oben, durch eine spinnennetzartige Überkopfverglasung, setzt sich dieser Effekt fort und weckt die Neugier auf den Weg nach oben. Eine zentrale Treppenanlage, zwei Rolltreppenstränge mit mittiger Kaskadentreppe, führt die Besucher durch den teils verglasten Erschließungsrüssel. Erneut verengt sich der Weg, vom hellen Foyer durch die spiegelnde Zwischenzone in die weite, weiße, von flachen Rampen und Treppen durchzogene Museumslandschaft.
