Autobahn-Raststätte bei Affoltern am Albis

Eine markante Brückenkonstruktion bildet an der Autobahnanschlussstelle Affoltern am Albis eine weithin sichtbare Landmark. Auf dem neuen Teilstück der A 4 zwischen Zug und Zürich erarbeitete das Architekturbüro Hotz Partner ein Konzept für eine Raststätte. Da entlang der Autobahn kein entsprechendes Bauland ausgewiesen war, bot sich nur die Überbauung der vierspurigen Fahrbahn an; die Ein- und Ausfahrtsstrecken dienen zugleich als Zufahrten der Raststätte. Ihre Aufständerung ermöglicht, dass die darunterliegenden Flächen zur Erschließung und Parkierung genutzt werden können. Der an den Schmalseiten abgeschrägte Baukörper spannt sich quer über die Fahrbahn und bildet eine prägnante Großform. Die äußere Hülle, eine vorgeblendete Fassadenschicht aus perforiertem Aluminium-Trapezblech, verbirgt die Fluchtwege und umhüllt das Gebäude wie ein feines Gewebe, dessen Dichte sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändert. Wie ein Schaufenster durchbrechen die Erker des Restaurants in der obersten Etage die Hülle. In den Geschossen darunter sind die introvertierten Ladenbereiche mit frei einteilbaren Verkaufsflächen sowie ein Café angeordnet.

Autobahn-Raststätte bei Affoltern am Albis