Nur wenige hundert Meter von der Innenstadt entfernt, nimmt das monolithisch wirkende Studentenwohnheim der Universität Ljubljana die Bauflucht eines erst einige Jahre zuvor errichteten Nachbargebäudes auf und flankiert einen lang gezogenen, einst zu Ehren von Präsident Tito angelegten Park. Daraus resultiert eine städtebauliche Klarheit, die nicht etwa auf einem Bebauungsplan oder anderen kommunalen Planungsvorgaben beruht, sondern in erster Linie auf dem Wunsch der Architekten nach einer gewissen Ordnung. Von einer ordnenden Logik geprägt ist schließlich auch das Wohnheim selbst, dessen innere Organisation sich bereits vor Betreten des Gebäudes erschließt: Ein homogener, größtenteils verglaster Sockelbaukörper mit gemeinschaftlichen Nutzungen bildet in mehrfachem Wortsinn die Basis für die beiden darüber liegenden, drei- bzw. viergeschossigen Gebäuderiegel mit insgesamt 56 Studentenwohnungen.
