Als Gegenentwurf zum konventionellen Reihenhaustyp entstanden in Allschwil, am Rande des historischen Dorfkerns und mit Blick auf Basel, zwei kompakte Baukörper, die jeweils fünf Wohneinheiten mit 135 m2 und vier Wohneinheiten mit 158 m2 Wohn-fläche fassen. Die Höhenversprünge der Fassadenabwicklung der zueinander versetzten Gebäudevolumen folgen der Topografie des leicht ansteigenden Geländes. Zugunsten eines großzügigen, kollektiv nutzbaren Grünraums mit Baumbestand verzichtet das Entwurfskonzept auf die sonst typischen Privatgärten im Außenraum. Den individuellen Freibereich ordneten die Architekten im Inneren des Gebäudes an: Ein dreiseitig verglaster und mit einem aufklappbaren Glasdach ausgestatteter, zweigeschossiger Innenhof zoniert und belichtet die 16,45 m tiefen Wohnparzellen gleichermaßen. Im Gegensatz zur geschlossenen Außenwirkung der Baukörper vermittelt der 15 m2 große Lichthof Transparenz, Offenheit und gewährt dem Bewohner durch das Gebäude hindurch den Blick in den grünen Außenraum. Die Reduktion der konstruktiven Elemente auf Wohnungstrennwände, tragende Wandscheiben im Sanitärzellenbereich und Stützen am Patio bedeutet ein Maximum an Grundrissflexibilität.
