Das Verwaltungsgebäude der Versorgungskasse Sampension liegt auf dem ehemaligen Grundstück der Tuborg-Brauerei im Hafengebiet von Kopenhagen. Das kompakte Gebäude besteht aus zwei unterschiedlich hohen Trakten, die mit ihrer Schmalseite zum Wasser orientiert sind. Grüner Naturstein und perforierte Metallläden aus Kupfer, die die vollständig verglasten Fassaden als Sonnenschutz verhüllen, bestimmen das äußere Erscheinungsbild. Im Atrium wird der unterschiedliche Charakter der zwei Gebäudeteile erlebbar. Die ebene Wand des Riegels ist den geschwungenen Galerien dialektisch gegenübergestellt. Naturstein zieht sich vom Bodenbelag des eingeschossigen Foyers bis über eine einläufige Stahltreppe, die an einem dünnen Vorhang aus Wasser vorbei zur erhöhten Lobby des Atriums und zur Kantine führt. In diesem privateren Bereich bestimmen Eschenparkett und die weiß gestrichenen Brüstungen und Wände die Atmosphäre. Blickfang ist hier eine zweite Treppe, die gegen die Krümmung der Galerien schwingt und dem Raum eine spannungsvolle Komplexität verleiht. Dass es sich dabei um eine Stahlkonstruktion handelt, wird lediglich an den Zugstäben der Abhängung und den dünnen Geländerbrüstungen sichtbar. Vom Austritt der Treppe gelangt man zur Dachterrasse mit Blick über den gesamten Hafen.
