Der städtebauliche Ansatz für die Planung des neuen Laden- und Stadtzentrums im Kernbereich der relativ neuen Stadt Swindon (100 km westlich von London) war folgender: Die Stadtentwicklung hatte zwischen dem Einkaufsbereich und dem nach Norden hin wachsenden Industrieviertel ein Vakuum entstehen lassen. Beide Stadtteile wurden zudem durch einen in den 50er Jahren aufgeschütteten Kanal voneinander abgeriegelt. Dieser zentrale Bereich sollte nun durch eine Laden- und Fußgängerzone als neue Stadtmitte reaktiviert werden und als Bindeglied zwischen den Stadtvierteln fungieren. Da auf keine erhaltenswerte Bausubstanz Rücksicht genommen werden musste, konnte großzügig geplant werden.
