- Frank Kaltenbach
Mit durchlaufenden Laubengängen öffnen sich die zwei Klassenzimmertrakte der Fermi-Sekundarschule nach Süden auf ein parkartiges Umfeld. Der Schulbau, der im Rahmen der Bildungsinitiative Torino fa scuola realisiert wurde, ist architektonisch und mit seinem pädagogischen Angebot zukunftsweisend für den Stadtbezirk am Rande Turins. Er gilt als Musterbeispiel für die nachhaltige Sanierung eines Skelettbaus aus Stahlbeton. Obwohl die Kubatur weitgehend beibehalten wurde und trotz vergleichsweise geringer Eingriffe in den Grundriss, ist das Gebäude aus den 1960er-Jahren kaum wiederzuerkennen.
