Das Frankfurter Bankenviertel an der Taunusanlage kann auf eine rund 60-jährige Geschichte zurückblicken. Exemplarisch nachvollziehen lassen sich die Wandlungen des Quartiers - und die Rezeption des US-amerikanischen Verwaltungsbaus in Nachkriegsdeutschland - an dem 17-geschossigen Hochhaus in der Taunusanlage 11. Der Büroturm, seit 1990 auch als »T 11« bekannt, galt schon zur Bauzeit als richtungsweisend: So verfolgte man anstelle von Einzelvergaben ein GU-Verfahren, und sowohl die Vorhangfassade als auch die im Turmkopf installierte Haustechnikzentrale entsprachen dem Vorbild der Internationalen Moderne. Auch nach der jüngsten, bereits zweiten Sanierung durch KSP Jürgen Engel Architekten ist der »amerikanische Geist« dem Gebäude nach wie vor anzusehen.