Coworking-Büros in Oslo

Eine rote Klinkerfassade mit auskragenden Kuben und einer schwarzen Außentreppe aus Stahl bildet den imposanten Abschluss der neuen Skyline am Fjord von Oslo. Barcode ist der signifikante Name des 300 000 m2 großen Areals im Hafen, auf dem sich 13 schmale Gebäude unterschiedlicher Nutzung in Nord-Süd-Ausrichtung in die Höhe recken. Das letzte Grundstück im Osten ist keilförmig. Der spezielle Zuschnitt des Bauplatzes wurde zum Charakteristikum des Bürohauses The Wedge. Bei einer Länge von 70 m misst der schlanke Stahlskelettbau mit vorgehängter Klinkerfassade an seiner breitesten Stelle gerade einmal 11 m. Seine vorgemauerte Sichtziegelfassade steht als selbsttragende Schale vor gedämmten, mit Gipsplatten beplankten Leichtbauwänden, in denen sich der größte Teil des Tragwerks befindet. Die Flächen bleiben stützenfrei und garantieren flexible Grundrisse. Eine Dämmschicht aus hydrophober Mineralwolle zwischen Leichtbauwänden und Vormauerung vehindert Mörtelbrücken und leitet anfallendes Wasser nach unten ab. Bedingt durch die schmale Grundfläche ragen ab dem 2. Obergeschoss die Besprechungsräume als Würfel mit einer inneren Seitenlänge von 3 m über die Außenwand. Fertigteilstürze, die an Stahlkonsolen abgehängt sind, dienen als Auflager für die Außenwände der Besprechungsboxen. Ihre Deckenverkleidungen sind sichtbare Ziegel-Fertigteildecken. Hierfür wurden Mauerwerksteine in der Höhe halbiert, mit Beton hintergossen und mit Edelstahl-Gewindestangen in der Deckentragkonstruktion darüber verankert.