Firma Karl Kübler A.-G., Stuttgart, fertigt Binder und Träger aus verhältnismäßig kleinen Holzquerschnitten, die in statisch richtigen Knotenpunkten mit doppelkegelförmigen Dübeln und Schrauben verbunden sind. Bei gering beanspruchten Diagonalstäben kommen auch exzentrische Stabanschlüsse vor. Die Dübel aus Hartholz oder Metall übertragen alle Stabspannungen, während die Schrauben nur zum Zusammenhalten der Hölzer dienen. Zwischen- und Überlagshölzer mit Küblerdübeln ersetzen die Stelle von eisernen Knotenblechen.rnNeuerdings werden in Küblerbindern Dübel aus zweimal rechtwinklig gebogenen Flacheisen verwendet, das, zwischen den Holzflächen an den Knotenpunkten liegend, ebenso wirkt wie der doppelkegelförmige Dübel. Die Ausführungen sind sehr vielseitig. Alle Arten von Hallen großer Spannweiten sind ausgeführt mit den verschiedenartigsten Binderformen (Abb. 756-761). Die Bauweise ermöglicht bei geringstem Holzverbrauch jede Art von Ausführung, wie Transportbrücken, Straßenbrücken, Silos usw.rnAbb. 762 zeigt den Knotenpunkt zu einem gebrochenen Dach: die Hölzer liegen in fünf Ebenen. Um zu wiederholen, sei gesagt: es gehören zu den Fachwerkbindern Abb. 756-758 sowie der Balkenbinder Abb. 759, zu den (Fachwerk-) Dreigelenkbogenbindern Abb. 760, zu den (Fachwerk-) Zweigelenkbogenbindern Abb. 761.